Neues für Ruheständler

Radtour der gemütlichen Gruppe mit einigen Widrigkeiten, aber bestem Ausgang

Die geplante Radtour der gemütlichen Radgruppe unter Leitung von Edgar stand diesmal nicht gerade unter einem Glücksstern: Das nächtliche Unwetter in Schaafheim hatte einige Keller geflutet und sorgte dafür, dass sich mehrere Teilnehmer kurzfristig abmeldeten.

So traf sich um 10.30 Uhr nur eine kleine Gruppe an der Kulturhalle. Dort stellte sich gleich die Frage: „Sind die anderen Teilnehmer auch vom Wasser betroffen?“ – was die Lage recht treffend beschrieb. Die drei Entschlossenen ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken und traten trotzdem in die Pedale.

Schon im Wald wurde es dann „technisch spannend“: Ein LKW mit Holzarbeiten, Sturmreste und ein unglücklich platzierter Zweig sorgten dafür, dass die Fahrradkette Bekanntschaft mit dem Unterholz machte und kurzerhand absprang. Nach etwas Teamarbeit – Rad hoch, Kette drauf, zweiter Versuch erfolgreich – lief es wieder rund.

Auch ein Fahrradständer wollte unterwegs offenbar ein eigenes Abenteuer beginnen und verabschiedete sich teilweise vom Rad. Verletzte gab es jedoch keine – nur kurz beschäftigte Schrauber mit Improvisationstalent.

Trotz allem blieb die Stimmung bestens. Bei idealem Radlerwetter wurde der ursprüngliche Plan verworfen und flexibel angepasst: Über Stockstadt ging es auf den Mainradweg bis zum „Marienhof“ in Kleinostheim zur wohlverdienten Mittagspause.

Die Rückfahrt führte entspannt über Aschaffenburg, die Willigisbrücke, Nilkheim, die alte Bachgaubahn-Trasse und Ringheim zurück nach Schaafheim.

Am Ende standen rund 37 Kilometer auf dem Tacho – und drei Radler, die sich einig waren: Das war keine perfekte Tour, aber definitiv eine der unterhaltsameren. Man könnte sagen: Nicht alles lief rund – außer am Ende wieder die Kette.